Gespendet wurden die Setzlinge von der Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Diese setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2020 unter anderem aktiv für den Schutz des Baden-Württemberger Waldes ein. Dafür sollen im Jahr 2026 insgesamt 20.000 Bäume gepflanzt werden. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) ist dabei Kooperationspartnerin und findet in enger Zusammenarbeit mit den örtlich zuständigen Forstrevierleitern geeignete Flächen in interessierten Kommunen.
Die zwei Pflanzflächen im Gemeindewald Schwörstadt und im Stadtwald Rheinfelden haben vieles gemeinsam, erklärt Thomas Hirner, Leiter des Forstreviers Schwörstadt: „Auf beiden Flächen standen früher Fichten, denen der Borkenkäfer schwer zugesetzt hat und die dann geräumt werden mussten.“ Der Förster deutet auf den Zustand des Waldes um ihn herum. „Wie unschwer zu erkennen ist, machen die Käfer nicht Halt und Waldumbaumaßnahmen wie diese Pflanzungen sind auch weiterhin zwingend geboten.“ Um den Wald in Schwörstadt und Rheinfelden besser für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen, wurde eine Vielfalt an Baumarten gepflanzt „damit sich ein Totalausfall wie bei den Fichtenreinbeständen nicht wiederholt“, führt Thomas Hirner aus. Auf beiden Flächen wurden vor allem Roteichen gepflanzt, die mit dem Feinlehmboden erfahrungsgemäß besonders gut zurechtkommen. In Schwörstadt kamen Winterlinden sowie einige Wildäpfel und -birnen hinzu, in Rheinfelden Bergahorne, Winterlinden und Vogelkirschen. Auf den ehemaligen Kahlflächen wachsen so mit jeweils 1.000 Bäumen klimastabile Mischwälder heran.
Fabio Jenisch, Bürgermeister von Schwörstadt betont, wie wichtig der Wald für die Zukunft ist: „Bäume sind unsere stärksten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Die Pflanzung von 1.000 neuen Bäumen hier in Schwörstadt zeigt, was möglich ist, wenn engagierte Partner gemeinsam Verantwortung für Natur und Zukunft übernehmen. Daher gilt mein großer Dank der SDW BW und der Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank. Mit den jungen Bäumen stärken wir nicht nur unseren Wald, sondern leisten auch einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz und zur Biodiversität vor Ort.“
Der Oberbürgermeister von Rheinfelden Klaus Eberhardt schließt sich seinem Amtskollegen an: „Nachhaltigkeit und Klimaanpassung können sich gut ergänzen: Die Baumpflanzaktion der Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank erfüllt beides! Wir freuen uns über den Zuwachs von 1.000 Bäumen im Stadtwald Rheinfelden, die dazu beitragen unseren Wald für künftige Generationen zu erhalten.“
„Die Sparda-Bank ist nicht nur in finanziellen Fragen, sondern auch in sozialen, kulturellen und ökologischen Belangen ein starker Partner für die Menschen in der Region,“ sagt Evelyn Hennig, Filialleiterin der Sparda-Bank Lörrach. Mit der Stiftung Umwelt und Natur engagiere sich die Sparda-Bank seit Jahren für Nachhaltigkeit. „Dabei setzen wir auf ganzheitliche Maßnahmen – dazu gehört auch das Pflanzen von Bäumen. Denn Aufforstung ist eine der effektivsten Maßnahmen, um CO₂ zu binden und den Klimawandel zu bekämpfen“, so Evelyn Hennig weiter.
Auch Franz Irrenberg, Waldpädagoge und WaldMobil-Koordinator bei der SDW BW, freut sich über die starke Zusammenarbeit für den Wald: „Für die SDW ist jeder gepflanzte Baum ein großer Erfolg und zudem eine Anknüpfung an eine unserer Gründungsideen: neben der Waldpädagogischen Arbeit sind Baumpflanzungen bis heute zentrales Element der Vereinsarbeit.“ Die SDW BW bewirtschafte keine eigenen Waldflächen sondern sei eine zentrale Vermittlungsstelle zwischen nachhaltig begeisterten Unternehmen und Stiftungen, die finanzielle Unterstützung bieten, und Waldbewirtschaftern, die mit diesen Mitteln zum Erhalt oder der Herstellung von Waldflächen beitragen. „So hat die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank gemeinsam mit der SDW BW seit 2017 über 240.000 Bäume gepflanzt – ein starker Betrag für den Wald in Baden-Württemberg“, schließt Franz Irrenberg ab.
Über die SDW BW
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) e.V. ist einer der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Organisiert ist sie in einem Bundesverband sowie selbständigen Landes- und Kreisverbänden. In Baden-Württemberg hat die SDW 20 Kreisgruppen. Der Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) stellt seine Tätigkeiten auf zwei Säulen: Eine ist die Mehrung und Aufforstung von Wald durch Baumpflanzungen. Allein seit 2021 konnten durch das Engagement der SDW BW über 400.000 Bäume in Baden-Württemberg gepflanzt werden. Zweite Säule ist die Waldpädagogik. Ihr Ziel ist es, das Ökosystem Wald ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Mit vier WaldMobilen bringen die Waldpädagoginnen und -pädagogen Schule und Kindergarten mitten in den nahen Wald und machen so Walderlebnisse möglich. Waldwissen erlernt sich so ganz nebenbei.
Weitere Infos über die SDW BW finden Sie unter www.sdw-bw.de
Über die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank Baden-Württemberg
Die Klimakrise ist akut und die dringlichste Herausforderung der Menschheit. Die Erwartungshaltung an ein aktives Engagement der Unternehmen im Klimaschutz wächst. In den rund 125 Jahren des Bestehens der Sparda-Bank hat sich die größte baden-württembergische Genossenschaftsbank immer für gemeinnützige Belange eingesetzt. In der Tradition dieses Einsatzes sowie der aktuellen Brisanz und Notwendigkeit des Klima- und Umweltschutzes gründete die Sparda-Bank Baden-Württemberg 2020 die Stiftung Umwelt und Natur. Zweck der Stiftung ist es, umweltschonende, naturschützende und ökologische Belange in umfassender Weise zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.
