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Kirche & Religion

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen informiert

„Schwetzinger Gebetstag“ ein voller Erfolg Zum neunten Mal lud die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Sonntag zum „Schwetzinger Gebetstag“...
Zwei Jugendliche musizieren.
Viele junge Menschen waren beim Schwetzinger Gebetstag engagiert.Foto: ACK

„Schwetzinger Gebetstag“ ein voller Erfolg

Zum neunten Mal lud die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Sonntag zum „Schwetzinger Gebetstag“ ein. In der gut besuchten Stadtkirche feierten Christen unterschiedlicher Kirchen zusammen. „Der heutige ökumenische Gottesdienst steht unter dem Motto: Das Leben zum Blühen bringen“, begrüßte Diakonin Margit Rothe von der evangelischen Kirche die Gemeinde.

In der Predigt erinnerte Pastor Marco Munz von der Evangelischen Gemeinde am Schlossplatz an die Blumen auf den Feldern, die sich um nichts sorgen und doch schöner sind als König Salomo in seiner Pracht. Die Blumen wachsen in ihrer Zeit und in ihrem eigenen Rhythmus und werden mit allem beschenkt, was sie zum Leben brauchen. So dürfen auch wir Menschen von Gott alles empfangen, ohne Druck und zur passenden Zeit. Gemeindereferentin Ulrike Kessler und Susanne Bertrand-Baumann von der katholischen Kirche rundeten den Gottesdienst mit Fürbitten und einem Segen ab. Die Kollekte über 354,00 Euro kommt Appel+Ei in Schwetzingen zugute. Im Anschluss trafen sich die Besuchenden zum gemeinsamen Mittagessen am Schlossplatz 9.

Leben zum Blühen bringen

Der Nachmittag startete mit dem Dialog-Forum „Das Leben zum Blühen bringen“. Zusammen mit den Teilnehmenden stellten sich Hans Peter Theilig und Julia Wirth von der Evangelischen Gemeinde am Schlossplatz die Frage, was das Leben zum Blühen bringt und was Gott damit zu tun hat. Mit Klebeblumen erblühte symbolisch ein Stück Rasen. Theilig erklärte: „Die biblische Erzählung beginnt nach der Schöpfung in einem blühenden Garten und sie endet in einer blühenden Stadt. Blühendes Leben ist Gottes Plan für diese Welt.“

Betend tanzen

In der Stadtkirche ging es weiter mit dem Angebot „Betend tanzen – tanzend beten“ unter der Leitung von Ute Roes und Diakonin Margit Rothe. Der Platz war fast zu klein für die vielen Tanzenden, die sich mit großer Begeisterung zu den Klängen einer finnischen Messe, eines englischen Chorals und einem Stück von Bach im Kreis bewegten. Gestärkt mit Kuchen und Kaffee ging es im Dreikönigshaus weiter, wo ein ökumenisches Team eine Bibel-Werkstatt vorbereitet hatte. Holger Hamm begrüßte und erklärte das Vorgehen. Hanna Schwichtenberg leitete die gemeinsame Lesung des Bibeltextes aus dem Buch Jesaja an. Unter der Moderation von Katrin Quast und Hildegard Losert tauschten sich die Anwesenden über die Bedeutung von „Wüstenzeiten“ aus und gestalteten eine anschauliche Mitte. Kreativ endete die Werkstatt mit gestalteten Plakaten, gemalten Bildern und selbst verfassten Texten.

Versammlung zum Schluss

Zum Schluss versammelten sich die Teilnehmenden des Gebetstags zum Lob- und Preis-Abend in der Evangelischen Gemeinde am Schlossplatz. Angesteckt vom wunderbaren Gesang von Anna Hentzschel fiel es ganz leicht mitzusingen. David Hentzschel und Pastor Marco Munz sorgten für die musikalische Begleitung und einen rundum stimmungsvollen Abend. Zufrieden blickt die Schwetzinger Ökumene nicht nur zurück auf einen gelungenen Tag, sondern bereits nach vorne. Zum „10-jährigen Jubiläum“ des Gebetstags wird es sicherlich Besonderheiten und neue Angebote geben. Man darf gespannt sein. (red)

Senioren tauschen sich aus.
Auch für Senioren waren spannende Inhalte dabei.Foto: ACK
Erscheinung
Schwetzinger Woche
Ausgabe 06/2026
von Redaktion NUSSBAUMRedaktion NUSSBAUM
01.02.2026
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