Die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg blickt auf eine arbeitsreiche Woche zurück. Seit Samstag, dem 9. Mai 2026, wurden die Einsatzkräfte innerhalb weniger Tage zu insgesamt sechs Einsätzen alarmiert.
Den Auftakt machte am Samstagnachmittag ein Einsatz der Unterkreisführungsgruppe bei einem gemeldeten Brandereignis in Wiesloch. Noch während der Anfahrt konnte der Einsatz jedoch abgebrochen werden, da sich die Lage vor Ort als weniger schwerwiegend herausstellte. Statt eines gemeldeten Gebäudebrandes brannte lediglich ein Imbissstand im Freien.
Nur wenige Stunden später wurde die Feuerwehr im Rahmen eines Helfer-vor-Ort-Einsatzes tätig. Dabei musste durch die Einsatzkräfte eine kritische Blutung gestoppt werden, bis der Rettungsdienst die weitere Versorgung übernehmen konnte.
Am Samstagabend folgte gegen 22:32 Uhr ein Alarm durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Gewerbegebiet „Hohenaspen“. Das betroffene Objekt war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geräumt. Ursache für die Auslösung war nach Angaben der Betreiberin eine Nebelmaschine. Nach einer Kontrolle der Räumlichkeiten waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurde die Gesamtfeuerwehr Rauenberg zu einem Gebäudebrand im Rathaus alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine deutliche Rauch- und Hitzeentwicklung sichtbar, Fensterscheiben waren durch die enorme Temperaturentwicklung bereits geborsten. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen sowohl über den Innenangriff als auch über ein Baugerüst zur Brandbekämpfung vor. Parallel wurde das Gebäude umfassend kontrolliert und entraucht. Unterstützt wurden die Kräfte durch die Feuerwehren aus Rotenberg, Malschenberg und Wiesloch, deren Drehleiter zur Kontrolle des Dachbereichs eingesetzt wurde. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte der Brand rasch gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen vor Ort.
Bereits am frühen Montagmorgen wurde die Feuerwehr erneut alarmiert – diesmal zu einem Pkw-Brand. Beim Eintreffen stand das Fahrzeugheck bereits nahezu vollständig in Flammen. Die Fahrzeughalterin hatte jedoch bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet, sodass sich die Arbeiten der Feuerwehr auf Nachlöscharbeiten und Kontrollmaßnahmen beschränkten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Der bislang letzte Einsatz der arbeitsreichen Tage ereignete sich am Dienstagmorgen auf der B39 zwischen den Anschlussstellen Rauenberg und Malschenberg. Dort kollidierte ein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache mit zwei weiteren Fahrzeugen im Gegenverkehr. Alle drei beteiligten Personen wurden verletzt und durch Rettungsdienst sowie Notarzt versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte bei den technischen Maßnahmen an den Fahrzeugen. Während der Einsatzdauer musste die Bundesstraße voll gesperrt werden, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.
Die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften sowie den beteiligten Hilfsorganisationen für die gewohnt gute Zusammenarbeit.