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42 Prozent mehr Fläche

Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst und gedeiht

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst weiter: mehr Kommunen, mehr Fläche. NABU, BUND und LNV zeigen sich zufrieden.
Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst und gedeiht.Foto: Mathias Elle/Istock/Getty Images Plus

Sechs neue Kommunen, 42 Prozent mehr Fläche, auch von Bestandskommunen, rund 1.100 Hektar neue Kern- und 5.100 Hektar neue Pflegezonen – das Biosphärengebiet Schwäbische Alb (BSG) wächst und gedeiht. Darüber freuen sich auch die Naturschutzverbände NABU, BUND und der Landesnaturschutzverband (LNV) mit seinen Mitgliedsverbänden. Die Verbände begleiten den Erweiterungsprozess seit Jahren konstruktiv.

Beteiligungsprozess hat sich ausgezahlt

Dazu sagt NABU-Referentin Ingrid Eberhardt-Schad, die stellvertretend für die Umweltverbände den Erweiterungsprozess des Großschutzgebietes betreut hat: „Was für ein toller Erfolg. Wir gratulieren dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit seinen 22 Kommunen zu diesem klaren Bekenntnis. Es vereint eine einzigartige Kulturlandschaft, die durch jahrhundertelanges naturverträgliches Wirtschaften entstanden ist.“

Der Beteiligungsprozess habe sich ausgezahlt – entgegen dem zeitgleichen Scheitern in Oberschwaben, mit seinen polarisierenden Einzelinteressen, ging es hier allen ums gemeinsame Ganze: „Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb bringt Mensch und Natur zusammen – und davon profitieren alle Seiten.“

Barbara Lupp vom BUND-Regionalverband Neckar-Alb, Vertreterin der BSG-Verbänderunde und Mitglied der Partnerinitiative, hofft, dass mit der Erweiterung der Schutz von Natur und Umwelt in dieser Modellregion gestärkt wird. Dazu zählt die BUND-Regionalgeschäftsführerin einen rücksichtsvolleren Umgang der BSG-Kommunen mit unversiegelten Flächen, die Förderung der umweltfreundlichen Mobilität per Fahrrad, Bus und Bahn sowie den naturverträglichen Ausbau von Wind- und Solarenergie.

„Gewinn für Mensch und Natur“

Wenn unterschiedliche Beteiligte aus Verwaltung, Landkreisen, Kommunen, Forst, Landwirtschaft und Naturschutzverbänden für die gemeinsame Sache an einem Strang ziehen und es gelingt, die Bürgerschaft mitzunehmen, kann sich das Ergebnis sehen lassen:

„Mit den FFH-Blühwiesen in Sonnenbühl, dem Gebiet um den Hohlen Fels in Blaubeuren oder der Burg Lichtenstein sowie drei Prozent wilden Wäldern sind einige Naturschutzjuwelen hinzugekommen. Damit wurde die Mindestquote von drei Prozent der Flächen für die so genannten Kernzonen erreicht. Vor allem diese Bereiche sind für die Artenvielfalt, aber auch für die Attraktivität des Biosphärengebietes, von ganz besonderer Bedeutung und damit ein Gewinn für Mensch und Natur“, betonen Eberhardt-Schad und Lupp für die drei Verbände.

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von red/Quelle: pm
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