[JH] Am Sonntag, den 10.05.2026, wurde die Gesamtfeuerwehr Rauenberg in den frühen Morgenstunden zu einem Brand im Rauenberger Rathaus alarmiert.
Gegen 03:38 Uhr meldeten besorgte Bürger ein Feuer im Inneren des Gebäudes, das bereits vom Rathausplatz aus deutlich sichtbar war. Als die ersten Einsatzkräfte kurze Zeit später eintrafen, waren die Fenster des betroffenen Raumes aufgrund der enormen Hitzeentwicklung bereits geborsten.
Unverzüglich wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Einer der Trupps ging hierbei über das derzeit vorhandene Baugerüst vor, während der zweite Trupp über den Haupteingang zum Innenangriff in das Gebäude eindrang.
Parallel dazu wurde eine umfassende Erkundung der übrigen Gebäudeteile durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte einen weiteren stark verrauchten Raum fest, der jedoch lediglich über den Dachbereich zugänglich war. Um diesen Bereich kontrollieren und anschließend entrauchen zu können, wurde die ebenfalls alarmierte Drehleiter der Feuerwehr Wiesloch eingesetzt.
Ein Trupp der Feuerwehr Rauenberg verschaffte sich über die Drehleiter Zugang zum Dach und kontrollierte anschließend den betroffenen Raum unter Atemschutz.
Dank des schnellen und massiven Einsatzes der Feuerwehren konnte der Brand innerhalb weniger Minuten vollständig gelöscht werden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das gesamte Gebäude kontrolliert und belüftet.
Darüber hinaus sicherten die Einsatzkräfte das Objekt gegen unbefugten Zutritt. Hierzu wurden die geborstenen Fensterscheiben provisorisch mit Holz verschalt.
Gegen 07:00 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und das Gebäude an die Amtsverwalterin Christiane Hütt-Berger übergeben.
Die Feuerwehren aus Rauenberg, Rotenberg, Malschenberg und Wiesloch waren mit zehn Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen.
Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister des Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Ingo Schmiedeberg, machte sich ein Bild von der Einsatzlage. Seitens der Stadtverwaltung waren Amtsverwalterin Christiane Hütt-Berger, das Ordnungsamt sowie Mitarbeiter der IT-Abteilung und des Gebäudemanagements vor Ort.