1937 übernahm die Familie Esslinger das Geschäft in der Hauptstraße 38 in Gerlingen. Neben einem Kohlehandel führte Heinrich Esslinger auch das Lebensmittelgeschäft, in dem zusätzlich Kurzwaren und Waren des täglichen Bedarfs verkauft wurden.
Gelebt und gearbeitet wurde unter einem Dach: unten Laden und Büro, oben die Wohnung der Familie. Während die Männer den Kohlehandel am Laufen hielten, kümmerten sich vor allem die Frauen um den Krämerladen. Viele Waren wurden offen verkauft und für jede Kundin und jeden Kunden ganz persönlich abgewogen und abgefüllt. Bis Juni 1985 blieben Kohlehandel und Geschäft bestehen.
In der ehemaligen Waschküche des Wohnhauses Schrade, das zum Museumskomplex gehört, kann man die originale Ladeneinrichtung und Teile des ehemaligen Warenbestands besichtigen. Historische Fotos und viele weitere Informationen findet man auf der Infotafel neben dem Eingang.

