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Halbe Million Menschen feiern friedlich

Innenministerium zieht positive Bilanz über Fastnacht in BW

Mehr als eine halbe Million Menschen feierten friedlich Fastnacht in Baden-Württemberg. Warum das Innenministerium eine positive Bilanz zieht.
Narrensprung Rottweil 2026
Hunderttausende Narren waren während der Fastnacht auf den Straßen Baden-Württembergs unterwegs und feierten größtenteils friedlich, so das Innenministerium von Baden-Württemberg. (Foto-Archiv)Foto: Silas Stein/dpa

Die Masken sind verstaut, das Konfetti ist gefegt und so manch ein Alkohol-Kater überstanden – Baden-Württemberg blickt auf eine ausgelassene, friedliche Fastnacht zurück. Mehr als eine halbe Million Närrinnen und Narren feierten nach Auskunft des Innenministeriums in Stuttgart allein zwischen Samstag vergangener Woche und Aschermittwoch bei Umzügen und Straßenfesten im Land. Der größte Umzug in Freiburg lockte rund 100.000 Menschen an – bunt, laut und ohne größere Zwischenfälle.

Reichlich Alkohol - aber keine Eskalation

Wie bei Großveranstaltungen üblich, registrierte die Polizei demnach einige Delikte – etwa Beleidigungen, Sachbeschädigungen oder einfache Körperverletzungen –, jedoch ohne Eskalationen. Trotz hoher Besucherzahlen verliefen die Veranstaltungen ohne nennenswerte Störungen. Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf dem konsequenten Waffen- und Messerverbot. Mit gezielten Kontrollen auf Straßen, Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln zeigte die Polizei Präsenz und zog Grenzen.

«Die fünfte Jahreszeit ist vorbei – die Häser sind im Schrank und das Konfetti wurde zusammengekehrt. Hunderttausende Menschen haben im ganzen Land friedlich, kreativ und mit großer Begeisterung gefeiert», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Er dankte allen Einsatzkräften für deren Beitrag am unbeschwerten Feiern.

Ausgelassene Narretei

Zu den Höhepunkten der schwäbisch-alemannischen Fasnet gehören unter anderem der Rottweiler Narrensprung und die «Da-Bach-na-Fahrt» in Schramberg. Bekannt sind die Narren in Rottweil für die wilden Sprünge, die sie mit ihren Stangen vollführen. Der Fantasie keine Grenzen gesetzt haben die Narren in Schramberg (Kreis Rottweil): In geschmückten Holzzubern mit aufwendigen Aufbauten - darunter Salamander, Kamele und Flugzeuge - fuhren sie ausgelassen den kleinen Fluss Schiltach hinab. Bei der traditionellen «Da-Bach-na-Fahrt» müssen die Teams eigens in den Fluss eingebaute Rutschen überwinden. Dabei sollen sie möglichst trocken bleiben – sonst drohen ihnen Schmach und der sogenannte Patschnass-Orden.

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