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Rückschlag für Koala-Zucht

Junger Koala Borobi mit 1,5 Jahren im Zoo Wilhelma gestorben

Monatelang kämpften Experten für Borobi – am Ende half es nichts. Warum sein Tod in der Wilhelma nicht nur traurig, sondern auch für die Koala-Zucht ein Rückschlag ist.
Koala Borobi gestorben
Koala Borobi wurde nur eineinhalb Jahre alt. Er ist im Zoo Wilhelma gestorben.Foto: -/Wilhelma Stuttgart/dpa

Im Stuttgarter Zoo Wilhelma ist das Koala-Männchen Borobi mit eineinhalb Jahren an einer Lungenentzündung gestorben. Das Jungtier litt monatelang an der Krankheit, wie der Zoo mitteilte. Trotz intensiver Therapien mit Experten aus Australien und Humanmedizinern verschlechterte sich sein Zustand Ende Dezember 2025 so stark, dass es eingeschläfert werden musste.

Kurator Volker Grün sprach von einem emotionalen Verlust. Borobi sei zudem genetisch wertvoll für die europäische Koala-Reservepopulation gewesen. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin sieht den Tod als natürlichen Teil des Lebens, hob aber als Lichtblick den neuen Nachwuchs des Weibchens Auburn hervor, dessen Joey bald sichtbar sein wird.

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