
Die Städte, Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg erhalten ein neues Krisenmanagement-Handbuch. Innenminister Thomas Strobl übergab die gedruckten Exemplare am Montag an die Präsidenten des Städtetages, Gemeindetages und Landkreistages.
Das Handbuch soll den Kommunen als Leitfaden für Vorsorge, Bewältigung und Nachbereitung von Krisen dienen. „Im Falle einer Krise ist eine gute Vorbereitung für schnelles und entschlossenes Handeln entscheidend“, betonte Strobl bei der Übergabe.
Gerade im digitalen Zeitalter sei es wichtig, auch auf Ausfälle von IT-Systemen vorbereitet zu sein. „Resilienz, Vorsorge und Vorbereitung sind die Stichworte der Stunde“, so der stellvertretende Ministerpräsident.
Das Handbuch bietet unter anderem Informationen zu rechtlichen Grundlagen, möglichen Krisenszenarien, Warnsystemen, Katastrophenschutz und hybriden Bedrohungen. Ergänzt wird es durch Ansprechpartner, Vorlagen und Erreichbarkeitsverzeichnisse. Es existieren Ausgaben sowohl für die Landesverwaltung als auch für Kommunen.
Das Handbuch ergänzt bestehende Maßnahmen der Landesregierung, darunter Notfalltreffpunkte in Kommunen. Mehrere Notfalltreffpunkte gibt es auch in Malsch, im gesamten Land gibt es aber auch noch einige Kommunen ohne Standort.