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Nach bundesweiten Unfällen

Malsch prüft Grabsteine auf Friedhöfen auf Standfestigkeit

Die Gemeinde Malsch prüft Ende Februar die Standfestigkeit aller Grabsteine. Unsichere Grabmale müssen von den Berechtigten instand gesetzt werden.
Grabsteine.
Nach mehreren Unfällen in Deutschland prüft die Gemeinde Malsch, ob die Grabsteine noch sicher sind.Foto: Federico Barone/Getty Images/iStockphoto

Die Gemeinde Malsch führt vom 23. bis 27. Februar 2026 auf allen kommunalen Friedhöfen eine jährliche Überprüfung der Grabsteine durch. Anlass sind bundesweit wiederkehrende Unfälle, bei denen insbesondere Kinder, ältere Menschen und Friedhofsmitarbeiter durch umstürzende Grabsteine verletzt wurden.

Die Kontrolle erfolgt nach der Frostperiode durch ein unabhängiges Ingenieurbüro für Friedhofssicherheit. Dabei wird geprüft, ob die Grabsteine die erforderliche Stabilität besitzen.

Das kommt auf Betroffene zu

Sollte ein Grabstein die Standfestigkeit nicht mehr gewährleisten, werden die Betroffenen schriftlich informiert. Zusätzlich werden vor Ort Warnaufkleber an den betroffenen Grabsteinen angebracht. Diese können entfernt werden, sobald die Standsicherheit wiederhergestellt ist.

Im Falle akuter Gefährdung – etwa wenn ein Grabstein sofort umstürzen könnte – kann die Gemeinde verlangen, dass das Grabmal auf Kosten des Berechtigten gesichert oder gegebenenfalls umgelegt wird. Die Friedhofsverwaltung bittet alle Nutzerinnen und Nutzer der Grabstätten, ihrer Pflicht zur Verkehrssicherheit und Instandhaltung nachzukommen, um Risiken zu minimieren.

Erscheinung
MAZ – Das Wochenmagazin für Malsch, Sulzbach, Völkersbach und Waldprechtsweier
Ausgabe 08/2026
von Gemeinde Malschpm/red
16.02.2026
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Malsch
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