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2 Sportwagen bei Schallstadt beteiligt

Unfall auf B3 bei Freiburg: Zwei Tote und zwei Verletzte

Tragödie auf der B3: Zwei Menschen sterben, zwei werden verletzt. War es möglicherweise ein illegales Rennen?
Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.Foto: Nick Kauz/EinsatzReport24/dpa

Nach dem Unfall mit zwei Toten auf einer Bundesstraße nahe Freiburg ist die Ursache noch unklar. Ob die beiden beteiligten Sportwagen möglicherweise zu schnell unterwegs waren oder gar ein illegales Rennen gefahren sind, wird derzeit geprüft, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen übernommen. Zudem soll ein Gutachter den Unfallhergang rekonstruieren.

Die beiden Sportwagen sind am Mittwochabend auf der Bundesstraße 3 zwischen Schallstadt und Freiburg mutmaßlich miteinander kollidiert und von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei mitteilte. Sie waren demnach Teil einer Gruppe von insgesamt zehn Sportwagen des gleichen Herstellers, die Richtung Freiburg unterwegs waren. Der Wagen eines 27 Jahre alten Fahrers sei gegen einen Baum geprallt. Er und sein 30 Jahre alter Beifahrer starben noch am Unfallort. Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall völlig zerstört.

Fahrer und Beifahrer des zweiten Sportwagens leicht verletzt

Der 30 Jahre alte Fahrer des zweiten Autos sowie sein 22 Jahre alter Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Ihr Wagen kam an der Leitplanke zum Stehen. Ein drittes Auto wurde durch umherfliegende Teile beschädigt, der Fahrer blieb den Angaben zufolge unverletzt.

Der Unfall passierte auf der B3 kurz vor der Auffahrt auf die B31. Laut Polizei war die Fahrbahn in Richtung Freiburg wegen der Unfallaufnahme etwa sieben Stunden gesperrt. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Euro.

Die B3 ist eine der wichtigsten Hauptzufahrtsstraßen nach Freiburg, sowohl vom Süden als auch vom Norden aus. Sie dient als zentrale Nord-Süd-Achse in der Rheinebene und verbindet die Stadt Freiburg mit dem Umland.

Für zwei Menschen kam jede Hilfe zu spät.Foto: Nick Kauz/EinsatzReport24/dpa
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