
Einflussnahme im Internet, Manipulation von Wahlzetteln: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten des Wahlbetrugs. Am Sonntag, dem 8. März, sind in Baden-Württemberg gut 7,7 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Das Wahlrecht schreibt laut Landeswahlleiterin Cornelia Nesch einige Maßnahmen vor, um die Wahl vor Betrug zu schützen:
«Nach Einschätzung des Landesamts für Verfassungsschutz (LfV) sind qualitativ gut orchestrierte Desinformationskampagnen, insbesondere im Vorfeld von Wahlen, grundsätzlich eine ernstzunehmende Bedrohung», teilt Nesch mit. Dies zeigten Erfahrungen aus dem In- und Ausland. «Deutsche Landtagswahlen bilden für fremdstaatlich gesteuerte Desinformation aber keinen Aktionsschwerpunkt.»
Natürlich könne es auch hier zu Versuchen der Einflussnahme und zur Verbreitung von Desinformation durch extremistische Akteure kommen. Beides sei bei vergangenen Landtagswahlen in Deutschland bereits beobachtet worden. «Bezogen auf die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg liegen dem LfV derzeit keine entsprechenden Hinweise vor.»
Bei der Landtagswahl im Jahr 2021 wurde demnach kein Versuch der Wahlfälschung festgestellt. Laut Strafgesetzbuch kann Wahlfälschung mit bis zu fünf Jahren Haft oder mit Geldstrafe bestraft werden.
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